Zum Weltfrauentag

Letze Woche war Weltfrauentag und ich habe ich mir Gedanken gemacht, was es für mich heißt eine Frau zu sein, bzw. was es für mich nicht heißt.

 

Viele Beiträge, die ich insbesondere auf Social Media gelesen habe, suggerieren, dass wir Frauen in unserer Generation frei sind und ich höre von allen Seiten, dass wir darüber zutiefst dankbar sein sollten. Ein Blick auf unsere Geschichte gibt mächtig viel Anlass zur Dankbarkeit an alle Frauen und Männer, die als Vorreiter für uns für die Rechte und Freiheiten von Frauen gekämpft haben.

 

Aber.

 

Damit nicht umsonst gekämpft wurde, sollten wir uns von unseren selbst auferlegten Schranken und Begrenzungen in der Gegenwart befreien.  Dazu fallen mir spontan ein paar Punkte ein...

 

Die Pille / hormonelle Verhütung

In meinen Augen sollte die Pille etwas kritischer betrachtet werden. Für mich war es ein großer Befreiungsschlag und eine immense Entwicklung meiner wahren Persönlichkeit, als ich diese Hormonkeule aus meinem Leben verbannte. Viele Frauen vertragen die Pille gut, ich gehöre nicht dazu und meine Anti-Haltung entstand durch meine eigenen Erfahrungen sowie durch viel Berichte von Frauen, die am besten nie mit künstlichen Hormonen in Berührung gekommen wären. Desweiteren ist mir noch keine Frau begegnet die nach dem Absetzen Hormoneller Verhütungsmittel dieselben vermisst hätte. Im Gegenteil. Free your Cycle!

 

Negative Nebenwirkungen eines künstlichen "Zyklus" könnten sein: Libido im Keller, Hautprobleme, schmerzhafte Periode, usw.

Mein Post dazu

 

Unerreichbare Schönheitsideale

Der Beauty- und Mode-Industrie. Konzerne und Marken die davon leben, dass wir uns unperfekt und nicht schön genug finden. Damit wir weiter konsumieren, in unsere perfekte Hülle investieren und uns damit unglücklich machen. 

Ich will gar nicht behaupten, dass ich dagegen immun wäre. Aber es fällt mir immer öfter auf. Mich sieht man selten ohne Mascara, weil es mir gefällt und auch rote Lippen geben manchmal ein tolles Gefühl. Es ist mir auch wichtig wie ich kleide und ich möchte mich in meinen Klamotten wohl fühlen. Ich finde es schön, die eigenen Vorzüge zu betonen, solange man nicht anfängt sich hinter einem vermeintlich perfekten Äußeren zu verstecken. Der wahre Glow kommt von innen.

 

Dein Zyklus und der Mond

In der Astrologie wird der Mond der Weiblichkeit zugeordnet, unser Mond im persönlichen Geburts-Horoskop sagt etwas über die Beziehung zu unserer Mutter aus. Der kleine Planet beeinflusst die Gezeiten auf unserer Erde, bewegt unsere Meere. 

Zufälligerweise dauert ein Mondzyklus 28 Tage, genauso lange, wie der weibliche Zyklus. 

 

Alle Frauen, die sich mit ihrer Urkraft verbinden wollen, lernen es definitiv bei ihr: Nives Gobo. Sie ist meine persönliche Inspiration wenn es darum geht sich mit dem Zyklus des Mondes und dessen Auswirkungen auf uns Frauen auseinander zu setzen.

- moonbeautyrituals 

 

Die Menstruation

...ist für viele Frauen ein negativ belastetes Thema. Das Verwenden von Tampons ist in meinen Augen nicht mehr nötig und zudem nicht gesund. Wir sollten den Mut haben mit unserer Menstruation in Berührung zu kommen und darüber zu sprechen, weshalb ich schon seit vielen Jahren eine Menstruationstasse benutze und gerne darüber spreche.

Mein Post dazu

 

Sex - supercharge your sexdrive

Das Buch "Woman Code" von Alisa Vitti hat im Oktober 2017 mein Denken und Wissen über den weiblichen Zyklus komplett verändert und absolut bereichert (es kostet als Kindle Version schlappe 1,50€ - beste Investition seit langem)

Alisa schreibt auch viel darüber, wie wichtig es ist Sex und Orgasmen zu haben. Ich bin 1986 geboren und kenne nicht viele Frauen meiner Generation, die offen über Sex sprechen oder ihre Wünsche und Bedürfnisse uneingeschränkt einfordern. Auch hier dürfen wir uns weiter emanzipieren. Hier kann sich in meinen Augen noch viel bewegen im Dialog zwischen Mann und Frau, was wiederum einen weiteren Schritt für die Freiheit von Frau UND Mann bedeutet. Sprecht miteinander und liebt euch, es ist kein Wettbewerb.

 

Happy Womansday, everyday.

 

München, März 2018

HP Colette Bischel

Kommentar schreiben

Kommentare: 0