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Ein warmes Bad

Ein Bad bei einer sich anbahnenden Erkältung kann Wunder wirken. Entweder weil die Badezusätze wie Thymian ihre Wirkung über die enthaltenen ätherischen Öle entfalten können (über den Wasserdampf oder die Haut aufgenommenen), durch die Wärme oder einfach, weil wir uns etwas Gutes getan haben.

 

Sich ein Bad einzulassen heißt auch, sich Zeit für sich selbst einzuräumen, man tut etwas für sich, sucht Entspannung und Wärme. Zelebrieren Sie das ruhig ein bisschen… Kerze an, Musik, Türe zu, einfach für sich sein – sich die Zeit nehmen – eine Pause erlauben.

 

Die Temperatur sollte zwischen 32 und 38 Grad liegen. Bei einer anbahnenden Erkältung so warm wie es angenehm ist, aber bei bereits bestehender Grippe, Husten oder Schnupfen lieber nicht zu warm und zu lange – das heiße Bad belastet dann den Organismus zu stark.

 

Achtung! Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Venen-Problemen!

 

 

Allgemeines Frieren, ständiges Frösteln, ewig kalte Füße und nicht Erwärmen können sind einige charakteristische Symptome bestimmter homöopathischer Mittelbilder. Es lohnt sich, sich nicht damit abzufinden und auch diese Punkte in die Behandlung miteinzubeziehen. Oft liegt nur ein Umverteilungsstörung oder Schwäche des Blutkreislaufes vor, die man sehr schön homöopathisch unterstützen kann. Wie so oft, kann auch durch die Ernährung das Wärme- und Kälteempfinden positiv beeinflusst werden. Ich denke dabei an bestimmte wärmende Gewürze und Speisen.

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