Ein Plädoyer für das Butterbrot

Cholesterin - good to know

Ich schreibe diesen Beitrag aus Liebe zum Butterbrot und für das verachtete Cholesterin, dem ich hiermit gerne das Mäntelchen des Schreckgespenstes nehmen möchte. Denn besonders Lebensmittel wie Butter und Eier haben es, durch ihren hohen Gehalt an besagtem Lipoprotein, hart in der Welt der vermeintlich erhöhten Cholesterinwerte.

 

Oft steigen die Betroffenen auf Margarine um, da diese als gesünder gilt, da sie doch rein pflanzlich ist. Richtig und falsch. Rein pflanzlich mag sie sein, aber konventionelle Margarine enthält ungesunde Transfettsäuren, die ihr die feste und streichbare Konsistenz verleihen.

 

Auf die richtige Margarine kommt es an...

 

Auch ich greife hin und wieder zu Margarine anstatt Butter, aus der bewussten Absicht den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren. Sie ist jedoch oft verschrien und auch ich habe lange einen großen Bogen um sie gemacht, da Margarine aufgrund enthaltender Transfettsäuren kritisch beäugt wird. Diese stehen in Verdacht das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Jedoch habe ich einen glückliche Entdeckung gemacht: In Margarine in Bio-Qualität werden feste Fette wie Palmkernfett verwendet um deren Form zu erhalten, damit keine „bösen“ Transfettsäuren entstehen (übrigens finden sich solche heiklen Transfettsäuren auch in anderen Lebensmitteln, die Fett enthalten, die fest bleiben sollen, wie z. B. Kekse und Gebäck). Leider enthält Palmkernfett einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die wiederum eher negative Auswirkungen auf den Organismus haben. Daher ist eine Abwechslung zwischen Butter und Margarine ratsam und rettet somit das Butterbrot! Natürlich sollte man das richtige Produkt wählen, z. B. Margarine von Alsan. In meiner Linksammlung nimmt das Unternehmen auch zur Palmöl-Thematik Stellung.

 

Margarine in Bio-Qualität ist okay!

 

In Verbindung mit Margarine fällt mir sofort meine Großmutter ein, die ganz selig bei der Entdeckung von „Becel“ war und diese stets großzügig in der täglichen Küche verwendet hat, denn schließlich wurde diese als eine gesunde, da cholesterin-senkende, Brat- und Kochmargarine verkauft. Dies jedoch hat sich als Trugschluss erwiesen, denn die Ernährung hat nur einen marginalen Einfluss auf den Cholesterin-Wert. Cholesterin wird zu einem Großteil vom Körper selbst in der Leber hergestellt. Erst eine ungesunde Lebensführung macht es gefährlich, wenn es dann als Hauptmitverantwortlicher zur Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose ) führen kann.

 

Ein kritischer Cholesterin Wert war vor ein paar Jahrzehnten noch viel höher angesetzt (heute liegt er bei 200 mg/dl) was bedeutet, dass automatisch mehr Menschen einen erhöhten Wert vorweisen. Der Wert gilt in meinem Augen jedoch nur dann als kritisch wenn, Patienten Risikofaktoren wie starkes Rauchen, koronare Herzerkrankungen, Diabetes und hohen Blutdruck mitbringen. Bevor ein Cholesterin-Senker eingenommen wird, sollte die Lebensführung überdacht werden und neben dem Schulmediziner ein vernünftiger Heilpraktiker zu Rate gezogen werden, der in vielen Belangen helfen kann. Ich selbst habe erlebt, wie sich mit Hilfe der Homöopathie Blutdruckwerte reguliert und gesenkt haben. Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft an der Lebensführung und Ernährung zu arbeiten.

 

Einen sehr lesenswerten Beitrag gibt es hierzu von einem Berliner Kollegen: http://www.heilersein.de/aktuellethemen_cholesterin_arteriosklerose.html

 

Wir brauchen Cholesterin!

 

Choleserin ist also ein feine Sache. Es gilt im menschlichen Körper als unentbehrlich und ist beispielsweise als Baustein in Körperzellen enthalten um sie flexibel und geschmeidig zu halten. Außerdem werden aus Cholesterin z. B. Sexualhormone synthetisiert, Gallensäure und Vitamin D. Wer also mich fragt, dem empfehle ich den Genuss eines Butterbrots zur rechten und ohne schlechtes Gewissen. Zum Braten kann beispielsweise Olivenöl verwendet werden, das sich in meiner Küche sehr oft wiederfindet und zu Gemüse hervorragend schmeckt.

 

 

 Link auf alsan.de: https://www.alsan.de/palmoel-thematik/

 

Colette Bischel, München März 2017


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