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Konsequenz

Konsequent handeln und denken

Dem Anfang eines Jahres wohnt immer ein besonderer Zauber inne. Viele gute Vorsätze werden gefasst und wenige schaffen es uns beständig durchs Jahr zu begleiten. Beständigkeit, Nachhaltigkeit, Veränderung – oder auch Konsequenz.

 

Ich habe beschlossen, dieses Jahr konsequent zu sein. Konsequent in meiner Meinung, daher muss ich beachten, wie und aus welchen Quellen ich mir diese bilde. Konsequent in meinen Gedanken, deshalb muss ich beachten, was in meinem Umfeld mich beeinflusst und was ich mir durch den Kopf gehen lasse. Konsequent in meinem Handeln, deshalb möchte ich darauf achten, was ich tue und vor allem voll dahinter stehen und genau wissen, warum.

 

Mit vielen kleinen Dingen kann ich meine Welt verändern, kann ich etwas bewegen, kann ich etwas beisteuern. Ich sehe Cafés, die einen enormen logistischen Aufwand betreiben, dafür, dass nur noch faire, leckere Milch aus Glasflaschen über den Tresen gehen soll und Pappbecher gibt’s auch nicht mehr. An der Supermarktkasse gibt es nur noch Plastiktüten gegen Bezahlung – hervorragend! Im Umweltbundesamt wird über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für tierische Produkte diskutiert. All das macht mich wirklich froh. Denn die kleinen Veränderungen bewirken wirklich viel.

Wir alle, hier in diesem Land, führen ein Leben, von dem der größte Teil der Menschheit auf diesem Planeten nur träumen kann. Machen wir uns das bewusst, jeden Tag und übernehmen Verantwortung für die Dinge, die wir in der Hand haben. Unsere Kaufverhalten beeinflusst die Nachfrage, die Artikel die uns zum Kauf zur Verfügung stehen, woher sie kommen und wie sie hergestellt werden. Wähle daher Produkte, von denen du weißt, woher sie kommen, wie weit sie zu dir gefahren oder geflogen sind oder ob ein Tier ein artgerechtes Leben führen darf oder durfte, um dich zu versorgen.

Für dieses Jahr habe ich mir also vorgenommen, mich noch konsequenter zu verhalten und vor allem dabei zu bleiben. Wir können so viel zusammen verändern, nicht zuletzt unsere Gedanken und somit das, was uns im Leben begegnet. Wir haben die Pflicht, jeden Morgen aufzustehen und dankbar für das zu sein, was wir da alles an Komfort und Luxus genießen dürfen.

Wir alle wissen es: weniger Fleisch essen, das Licht ausschalten, das Smartphone weglegen, Danke&Bitte sagen, statt Coffee to go – den Kaffee ein paar Minuten lang vor Ort genießen – tut es. Jetzt gleich.

 

Die Welt ist gar nicht so schlecht, weil wir sie besser machen können.

 

Alles Liebe, Colette

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